Ein Brief von Roland an Rudi21.12.2007 Hallo Freunde der BI,bei unserem Mitglied Rudi war der Weihnachtsmann in Form des Postzustellers und hat ihm wunderschöne Weihnachtsgrüße aus Wiesbaden gebracht. Die sind so rührend, dass wir den Genuss gerne mit Euch teilen und das Schreiben im Anschluss an diese kleine Einführung allen zugänglich machen, die guten Willens sind. Man muss allerdings wissen, dass Freund Rudi nicht nur Mitglied in der BI Hann. Münden gegen den Neubau des Flughafens Calden ist, er ist auch langjähriges Mitglied der SPD in Nordhessen und immer noch für seine Partei aktiv - war es zumindest bis zum Erhalt des Briefes aus Wiesbaden, der übrigens vom brutalstmöglichen Landesvater (kurz Brutamölava) persönlich unterschrieben ist. Nun ist Freund Rudi ja ein sehr aufgeschlossener Bürger und macht sich nach Lektüre des Brutamölava-Briefes große Vorwürfe, weil er das, was da drin steht, ja leider nicht gewusst und ganz offensichtlich sein Leben lang alles falsch gemacht hat, das hat ihn sehr getroffen. So sehr, dass er sich nur noch im schwarzen Anzug zeigt und zum Nachdenken über sein verpfuschtes Leben in seine Gartenlaube gezogen ist. Seine Gattin, die ihm täglich Kohl zum Mittagessen servieren muss, nennt er nur noch Angie, einer seiner beiden Hunde heißt jetzt Roland, der andere Koch und der junge Hahn, der jeden Angriff auf seine Hühnerschar mutig abwehrt, wird ab sofort Franz-Josef genannt, zu Ehren des Brutamölava-Vasallen, der zum Dank für treue Dienste unsere Republik überall auf der Welt verteidigen darf. Um auch die Enkel frühzeitig an die große Politik heranzuführen, dürfen die ihre Zwergkaninchen ab sofort Alois, Karlheinz und Oda nennen. Wir wünschen Freund Rudi baldige Genesung und Rückkehr in die reale Welt, von der der folgende Brief so weit entfernt ist, wie die Politik von den Bürgern - viel Spass beim Lesen.
Der Brief von Roland an RudiAbsender:CDU Hessen, Frankfurter Str. 6, 65189 Wiesbaden Mutig, Modern, Menschlich - CDU Sehr geehrter Herr .... bitte erlauben Sie, dass ich mich - auch im Namen Ihres örtlichen Wahlkreisabgeordneten Dr. Walter Lübcke - so kurz vor Weihnachten noch mit einer politischen Bitte an Sie wende. Sie erhalten in diesen Tagen Post aus dem Rathaus, nämlich die offizielle Benachrichtigung über die Hessische Landtagswahl am 27. Januar 2008. Jetzt kann jeder Hesse die Briefwahl beantragen oder in einem speziellen Wahllokal im Rathaus wählen. Als Spitzenkandidat der CDU Hessen bewerbe ich mich um die Wiederwahl als Ministerpräsident des Landes Hessen. Viele Bürger sagen im persönlichen Gespräch, dass es in Hessen doch alles in allem sehr ordentlich laufe und der Wahlausgang daher klar sei. Die Umfragen seien doch auch eindeutig. In Hessen ist aber kein Wahlergebnis selbstverständlich. Nur wenn alle, die eine Regierung unter der Führung der CDU wollen, auch von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, kann ich meine Arbeit fortsetzen. Viele Hessen haben bis vor kurzem noch gar nicht gewusst, dass in wenigen Wochen eine Landtagswahl stattfindet. Aber diese Wahl am 27. Januar wird eine Richtungsentscheidung sein. Die hessische SPD hat sich mit ihrer Spitzenkandidatin Ypsilanti ganz nach links außen begeben und die Grünen unter dem Parteivorsitzenden Al-Wazir stehen dem nicht nach. Rot und Grün werden aber nur eine Mehrheit bekommen, wenn auch die Kommunisten der Linkspartei in den Landtag kommen, je mehr Bürger zur Wahl gehen, umso eher kann man einen solchen Linksblock verhindern. Die Verhinderung des Linksblocks ist für mich, aber sicher auch für sehr viele von Ihnen, eine besondere Motivation in diesem Wahlkampf. Sie wissen aus Ihrer eigenen Erfahrung, wie glücklich wir in Hessen sein können, dass Linke und Kommunisten unser Bundesland nicht beschädigen konnten. Unsere Landsleute in der DDR haben in jeder Hinsicht andere Erfahrungen gemacht. Wir brauchen in Hessen keine Partei und kein Regierungsbündnis mit Leuten, die sogar noch stolz darauf sind, sich als Kommunisten zu bezeichnen. Wir dürfen nicht zulassen, dass vergessen und verharmlost wird, was Menschen unter kommunistischer Herrschaft angetan wurde. Unser schönes Bundesland Hessen in der Mitte Deutschlands und Europas ist sehr erfolgreich. Menschen finden hier schneller Arbeit, die Stundenlöhne sind höher als in anderen Regionen, sehr viele Kinder machen Abitur, und nirgends ist der Anteil der Studenten an jedem Jahrgang höher als in Hessen. Nicht zuletzt verzeichnen wir große Erfolge mit unserer Politik unter dem Motto "Erfahrung hat Zukunft". Hier geht es nicht nur um die konkrete Förderung von älteren Arbeitnehmern, sondern auch um ein deutliches Signal, dass die Lebens- und Berufserfahrung der älteren Generation die wichtigste Säule unserer Gesellschaft ist. Um unseren Wohlstand zu bewahren, müssen wir auch in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass die Verkehrsverbindungen gut bleiben. Dazu gehören der Ausbau des Frankfurter Flughafens und des Regionalflughafens Kassel ebenso wie die wichtigen Autobahnbauten vor allem im Norden unserer Landes. Zugleich wollen wir weiter dafür sorgen, dass unsere Kinder gut betreut und in den Schulen bestmöglich gefördert werden. Dazu benötigen wir ein gut gegliedertes Schulwesen mit Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und weiteren Angeboten. Das alles würde durch einen Linksblock in Hessen unmöglich gemacht. Ohne Flughafen und Autobahnen und mit einer Gleichmacherei, die unseren Kindern keine Wahl lässt und sie stattdessen in eine Zwangs-Einheitsschule zwingt, würde Hessen wirtschaftlich und von seiner Bedeutung schnell zurückfallen und jeder Einzelne persönlich an Wohlstand und Chancen verlieren. Denken Sie an die Innere Sicherheit. Hier gibt es in Hessen 46,2 % weniger Wohnungseinbrüche und 25,0 % weniger Straßenkriminalität als unter Rot-Grün. Freiwillige Polizeihelfer unterstützen gerade auch den Schutz älterer Menschen. Dies alles darf nicht gefährdet werden. Und ein Letztes sollte auch nicht verschwiegen werden: Diese Wahl ist auch ein Signal für Berlin. Die Große Koalition betrachten viele Anhänger der CDU kritisch. Kompromisse mit der SPD führen uns oft weg vom eigenen Programm der CDU, wie wir es gerade vor wenigen Tagen auf dem Bundesparteitag beschlossen haben. Wir wollen dies 2009 unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel beenden und wieder eine bürgerliche Mehrheit erkämpfen. Dazu gehört auch, unsere Spitzenposition in Hessen zu bewahren. Gerade diejenigen, die uns wieder mehr Kraft in Berlin wünschen, können dabei helfen, indem sie uns in Hessen und auch mich ganz persönlich stärken. Meine herzliche Bitte lautet nun: Gehen Sie zur Wahl! Wenn Sie mögen, tun Sie es bitte bereits jetzt durch Briefwahl oder direkt im Rathaus. Zugleich bitte ich Sie aber auch, in den nächsten Wochen mit Ihren Nachbarn, Freunden und Bekannten über die Wahl zu sprechen. Um einen Linksrutsch in Hessen sicher zu verhindern, brauchen wir möglichst viele Bürger, die wählen gehen, und so viele Stimmen wie möglich für die CDU. Ich verspreche Ihnen persönlich, gemeinsam mit der gesamten hessischen CDU auch in den kommenden Jahren alle Kraft in Wohlstand und Zukunft unserer Landes zu stecken. Mit der Hilfe aller Generationen, gerade auch der Bürgerinnen und Bürger mit Erfahrung, die besonders viel geleistet haben und einbringen können, werden wir noch viel bewegen. Bitte machen Sie mit.
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen
Ihr R. Koch
Man sollte meinen, dass der Brief von Koch nicht zu toppen ist. |